Urbane Energie

München solar durchDacht:
Installierte Leistung 1700 kWp

Mehr dezentrale Energie für Deutschland

Nach wie vor gibt es in Städten und Gemeinden Deutschlands große Potentiale auf privaten oder gewerblich genutzten Dächern. Auch wenn sich Süddeutschland aufgrund höherer Sonnen-Einstrahlungswerte etwas besser für die Gewinnung von Sonnenstrom eignet, sind die Voraussetzungen in der Mitte und dem Norden besser als viele denken.  Überall gilt in gleicher Weise, dass die höchsten Erträge entstehen, wenn man die vor Ort erzeugte Energie direkt, zeitgleich und in der Nähe verbrauchen kann, z.B. neben dem normalen Stromverbrauch, auch für  Klimatisierung oder die Brauchwasser-Erwärmung mittels Wärmepumpe.

In Städten gibt es also ein großes Betätigungsfeld, ob bei Neubauten oder im Bestand. Meist stellen sich zwei Fragen:

  1. 1. Mit welchen Technologien gelingt es die Energie-Kosten der Immobilie und damit letztlich auch den klimaschutzrlelevanten Primär-Energie-Einsatz gering zu halten?
  2. 2. Wie kann man möglichst kostengünstig möglichst viel regenerative Energie vor Ort erzeugen?

 

Da der Ausbau der Erneuerbaren in urbanen Zonen nicht synchron zu dem in ländlichen Gebieten verlief, gibt es im Kernbereich von Städten und Gemeinden großen Nachholbedarf. Selbst in den Boom-Zeiten mit starkem PV-Zubau hinkte die urbane Entwicklung, der auf dem Land hinterher. Das urbane Potential für eine direkte Nutzung der Bürger zu aktivieren, ist die Mission der Urbane Energie.

Zu beachten ist allerdings, dass sich der Erneuerbaren-Markt vollständig verändert hat, nachdem die EEG Förderung stark gekürzt wurde. PV-Anlagen auf gemieteten Dächern, die ihren Strom EEG-vergütet ins Netz einspeisen, stellen für Dritte keine attraktive Geldanlage mehr dar.

Dagegen ist die Investition in EE- oder KWK-Anlagen im eigenen Gebäude für die Investoren lukrativ geworden. Hier stehen jedoch andere Themen im Mittelpunkt:

  1. Verbesserung der Energie-Effizienz
  2. Kosten-Einsparungen
  3. Vermeidung von (Energie-)Verschwendung

 

Insgesamt geht es also um die nächste Stufe der Energiewende. Auf dem Weg zu 100 % erneuerbarer Energie-Erzeugung unterstützen wir Sie gerne.

Am Bsp. Münchens läßt sich der Status Quo gut belegen. Bezogen auf den Gesamtverbrauch der Stadt beträgt der Sonnenstromanteil nur ca. 0,6 Prozent. Im Vergleich dazu werden im Bundesdurchschnitt schon gut 6 Prozent, bayernweit sogar fast 12 Prozent des Stroms durch Photovoltaik erzeugt. Im Wärme Bereich hinkt München mit beim EE Ausbau mit wenigen %-Punkten Geothermie, Holz-Pellets, Solarthermie etc. ebenfalls hinterher. Es gibt in urbanen Räumen also mehr genug zu tun.

 

Photovoltaik aufs Dach – effiziente Heizung & Klimatisierung in den Keller – wir aktivieren die verfügbaren dezentralen Potenziale

Machbarkeitsstudien zeigen, dass die Potentiale in kleinen, mittleren aber auch großen Städten & Gemeinden noch weitgehend ungenutzt sind. Da die Verstädterung weiter voranschreitet, sollte komplemenentär zur zentralen Erzeugung, die konsequente Nutzung dezentraler Erneuerbaren Energien Potentiale und der Einsatz von Energie-Effizienz Technologien dort erfolgen, wo die meisten Verbraucher leben und arbeiten.

 

Hemmnisse abbauen – Chancen nutzen

Um urbane Dächer für Photovoltaik und Heizungskeller mit veralteter Technik zu aktivieren, gilt es diverse Hemmnisse zu überwinden.

Es reicht nicht, einen neuen Brenner einzubauen oder alte Heizungen auf hocheffiziente BHKWs, Wärmepumpen oder auf Holz-Pellet-Kessel umzustellen. Solange die Eigentümer nur die Kosten betrachten und im Zweifel wenig direkten Nutzen durch die Modernisierung haben, unterbleiben oft sinnvolle Modernierungen oder werden erst durchgeführt wenn die alte Heizung defekt ist.

Um die richtigen Maßnahmen einleiten zu können, muss man das Gebäude, die Strukturen des Quartiers und die räumlichen Zusammenhänge verstehen.

Die Herausforderungen bei urbanen Projekte sind vielfältig, da

  1. Dächer, Keller und ihre Nutzungen vielfältig sind (Gebäudehöhen/Gauben/Dachterrassen)
  2. Die Eigentümerstrukturen vielfältig sind (WEG/Mehrfamilienhäuser)
  3. Die städtebaulichen Anforderungen in der urbanen Räumen hoch sind
  4. Oft Denkmal- und Ensembleschutzvorgaben zu beachten sind

 

Ob gewerblich oder Industrie-Unternehmen, Wohnbaugesellschaften oder die urbane Bürgerschaft:

Unsere Beratung ist stets zielgruppenspezifisch, umfassend und unparteiisch.

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